Perrak / and other film music

ASM 040

im Vertrieb von / distributed by:
Indigo

LP 99192-1

Rolf Kühn

Perrak / and other film music

Sex, Crime, Jazz, Kunst - Die Filmmusik von Rolf Kühn

Spätestens seit Klarinettist, Saxophonist, Komponist und Arrangeur Rolf Kühn 2011 der ECHO Jazz für sein Lebenswerk verliehen wurde (gemeinsam mit seinem Bruder, Pianist Joachim Kühn) ist eben dieses Lebenswerk mit der Plakette "Jazz" versehen. Da scheint es kaum vorstellbar, dass Rolf Kühn auch immer wieder Zeit fand, sich anderen musikalischen Genres zuzuwenden, wie der sogenannten "gehobenen Unterhaltungsmusik", swingenden und groovenden Verlagsproduktionen, sowie der Film- und TV-Musik. Jazz und Filmmusik – schon viele renommierte Jazzkünstler flirteten mit der großen Leinwand und hinterließen essentielle Soundtracks. So denkt man unweigerlich an Miles Davis (Ascenseur pour l’échafaud), Duke Ellington (Anatomy of a Murder), Herbie Hancock (Blow Up) oder den "Kühn-Fan" Don Ellis (The French Connection).

Rolf Kühns erste Filmmusik war für DAS GELBE HAUS AM PINNASBERG (1970) des Regisseurs Alfred Vohrer, einer streckenweise durchaus tempo- und geistreichen Karikatur der sexuellen Befreiungsbewegung jener Zeit, die der schier endlosen Serie deutscher Sexklamotten entgegenstand.
Angespornt durch den großen Erfolg des Filmes realisierten die Beteiligten direkt im Anschluss eine weitere Genreproduktion: Mit dem Kiezkrimi PERRAK (1970) – gegenüber dem Vorgänger noch exquisiter besetzt und hergestellt – entstand ein spannungsgeladener Kriminalreißer, der dem Publikum exzellente Unterhaltung präsentierte und heute in Cineastenkreisen aufgrund seiner Kompromisslosigkeit und modernen Realisation eine geradezu kultisch verehrte Position einnimmt.

Bei beiden Filmen vertraute Regisseur Alfred Vohrer auf Kühns Fähigkeiten und ließ ihm für die musikalische Ausgestaltung freie Hand. Ihm standen eine komplette Bigband sowie 12-15 Streicher – zusammen fast 30 Mann zur Verfügung. Dabei komponierte, arrangierte, orchestrierte und dirigierte Kühn alles selbst. Weil die Musik bei Publikum und Kritik sehr gut ankam, wurden die Titel aus diesen beiden Soundtracks noch viele Male in anderen Spiel- und Industriefilmen wiederverwendet. Eine Liste liegt der Schallplatte bei.

Auf der LP sind mit 22 Titeln fast alle aus PERRAK und DAS GELBE HAUS AM PINNASBERG noch erhaltenen Musikstücke enthalten. Einige wenige, die es nicht auf die LP geschafft haben, stehen zum Download zur Verfügung. Gepresst wurde in 180 g Vinyl, das Cover ist aus extra dickem Karton und die Innenhülle ist gefüttert. Ein Einleger enthält zudem ausführliche deutsche Linernotes von Christopher Klaese.



BEISPIELE / SAMPLES

  1. Play Blue Concerto 03:00
  2. Play Blue Rhythm II 01:44
  3. Play Pinnasberg, Main Theme I (End-Title) 02:15
  4. Play Desperate / Bleakly 01:08
  5. Play Street Bounce / Striptease Background 01:22
  6. Play Bossa Barbarella I & II 02:30
  7. Play Perrak (Main Theme) 01:38
  8. Play Happy Beat / Walking In The Street 01:56
  9. Play Hippy Dibby 02:40
  10. Play Sun Of India 02:05
  11. Play Pinnasberg, Main Theme III 01:19
  12. Play Marketplace / Beat For Teens 01:07
  13. Play Silk Stockings 02:33
  14. Play Corner House I & II 01:30
  15. Play Chase & Fear 02:00
  16. Play Yellow Shoes 01:28
  17. Play Yellow Water 01:26
  18. Play Hunting II 01:35
  19. Play Foggy Morning 01:24
  20. Play Pinnasberg, Main Theme II 02:15
  21. Play Blue Musette I & II 01:37
  22. Play Blue Concerto, alt. 01:22


PRESSE / PRESS

JazzEcho [12.12.2014]: "Kriminell gut: Eine neue LP bringt zwei Kultfilm-Musiken von Jazzmusiker Rolf Kühn erstmals wieder ans Licht."

Hörerlebnis [Heft 91/15]: "Man findet einen schnellen, dem Easy Listening ebenso wie den italienischen Kriminalfilmen verpflichteten Soundtrack, der gerade durch den Abstand von fast fünfundvierzig Jahren seltsam konzentriert und gleichzeitig lässig wirkt. Mit diesem Kultklassiker kann man eine smarte Entdeckungstour unternehmen. Alles in Top-Allscore-Qualität auf Vinyl gepresst."

Cinema Musica [01/2015]: "Elegante Kriminalfilmmusik - lasziv und spannend!"

Vorsicht Kult! [12/2014]: "Als Derrick noch Musik im Blut hatte. Last-Minute-Xmas-Shopping-Tipp."

Cinesoundz [09.12.2014]: "Der Aufwand für die schwungvollen Instrumental-Tracks hatte sich gelohnt ... VINYL-TIPP!"

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