Eckart Dux

Eckart Dux

Der Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher Eckart Dux wurde am 19. Dezember 1926 in Berlin geboren. Seine Karriere begann nach abgeschlossenem Schauspielstudium im Nachkriegsdeutschland mit ersten Engagements an diversen Berliner Theatern. Als Charakterdarsteller war er bald auch in München, Frankfurt, Stuttgart oder Hamburg auf der Bühne zu sehen.

Über UFA und DEFA, also beiderseits der neuen innerdeutschen Grenze, kam er schon früh zum Film. So spielte er beispielsweise 1950 in der DEFA-Produktion „Die lustigen Weiber von Windsor“ oder 1951 in Curt Goetz‘ „Das Haus in Montevideo“ (Hans Domnick-Filmproduktion, Göttingen). Später folgten neben einzelnen Leinwand- auch etliche TV-Auftritte, so z.B. im „Tatort“ oder im „Sonderdezernat K1“.

Einzigartig ist Eckart Dux‘ Synchronsprecherkarriere, die bereits 1949 begann. In den 1950er und 1960er Jahren war er die deutsche Stimme von Audie Murphy. Er sprach Anthony Perkins in „Psycho“, Fred Astaire, Michael Caine, Steve Martin, James Stuart, Tony Curtis, Jack Lemmon und viele andere mehr. Zuletzt war er in Peter Jacksons Hobbit-Trilogie als „Gandalf“ zu hören.

Die Liste der Hörspiele ist ebenfalls lang: „Die drei ???“, „TKKG“, „Pater Brown“ oder „Sherlock Holmes“ sind nur einige der unzähligen Serien, in denen Dux mitwirkte.

2013 bekam Eckart Dux den Ohrkanus Ehrenpreis für sein Lebenswerk verliehen.


(Foto: Matthias Scheuer, audioberlin.com)




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