Dada Müll (1969-1974)

ASM 043

im Vertrieb von / distributed by:
Indigo

CD 13325-2

Müll

Dada Müll (1969-1974)

Im Dada-Jahr kommt DADA MÜLL.
Und alles reiner Zufall.

DADA MÜLL war einst die Erkennungsmelodie der Stuttgarter Progressive Rockband MÜLL, die von 1969 bis 1974 vor allem in Süddeutschland aktiv war. Nach ihrer Auflösung hätte die Geschichte sie beinahe verschluckt. Die Bandmitglieder Eckardt Dietel (git.), Klaus-Peter Graßnick (bass) und Thomas Wahl (dr.) setzten ihre musikalischen Karrieren in anderen Bands fort, zu einer Tonträgerveröffentlichung kam es nie.

Aufgenommen hatte man nur live - meistens mit einem Uher Report Tonbandgerät (mono) - in verschiedenen Clubs in und um Stuttgart sowie bei Sessions in ihrem Bunker-Proberaum.

Und genau diesen Aufnahmen, zumindest 6 Stunden davon, tauchten 40 Jahre später wieder auf, um nun, digitalisiert und aufwendig gemastert, komprimiert auf eine CD erstmals offiziell veröffentlicht zu werden.

MÜLL spielten harte Rockmusik, beeinflusst von Bands wie Black Sabbath, Ten Years After, Led Zeppelin oder Jimi Hendrix. Die Stücke sind zumeist instrumental, mal freejazzig abstrakt, oft improvisiert, mal repetitiv, dann wieder durch wilde Breaks zerhackt. Der politische Hintergrund (z.B. ATOMMÜLL) war damals ebenso obligatorisch wie die bekifft-ausufernde Länge einiger Titel.

Zu ihrem Bekanntheitsgrad trugen neben der Musik auch ihr VW-Bus „Speed-Kacker“ bei, der schon mal als Shuttle-Bus für Konzertbesucher zu abgelegenen Locations dienen musste, und ihr Proberaum im Stuttgarter Diakonissen-Bunker, in dem sie ihre legendären „Bunker-Partys“ feierten.

MÜLL sind ein Stück (Stuttgarter) Musikgeschichte.

Das Covermotiv wurde vom Stuttgarter Künstler Uwe Büchele gestaltet und findet sich noch einmal als vierseitiges Poster im Inneren des aufgefalteten Booklets.




BEISPIELE / SAMPLES

  1. Play Rock Your Biber 06:56
  2. Play Dada Muell 07:54
  3. Play Country Boy 01:10
  4. Play Sessions To Lyrik 08:00
  5. Play Phantastic Music 04:38
  6. Play Rauhreif 07:39
  7. Play Whistler 02:35
  8. Play Schwellkoerper 01:29
  9. Play Swabian Train 10:18
  10. Play Hektik 04:36
  11. Play Boogie With Me 04:23
  12. Play E-Gewuerge 02:35
  13. Play Atommuell 09:27


PRESSE / PRESS

Hörerlebnis 99 [März 2017]: "... Anspieltipp sind das großartige "Rock Your Biber", das ironisch betitelte "E-Gewürge" und "Atommüll". Ja, so hört er sich an, der "Swabian Psychedelic Headrock". Muss man sich einfach mal anhören."

Lift - Das Stuttgartmagazin [Dez. 2016]: "... ein gutes Weihnachtsgeschenk für den Vadder - sollte er auf Led Zeppelin und Jimi Hendrix stehen, auf Canned Heat und Black Sabbath."

Christopher Klaese, Musikkritiker und Autor [Nov. 2016]: "... mit 70 Minuten an Liveaufnahmen und Probenmitschnitten feiern MÜLL – dank des rührigen Allscore-Labels – nun Jahrzehnte später ihr Albumdebut. Und was einem hier entgegenschallt ist total unverkopfte, raue, authentische, spannende, herrlich unperfekte Rockmusik aus der Nische einer Musikhistorie, die sich hinter großen Namen nicht verstecken muss. Meist instrumental, mal widerholend CAN-lastig, dann wieder EMBRYO-mäßig freejazzig. Schielend nach Hendrix, fightend mit Black Sabbath, Led Zeppelin auswendig kennend. Nie angepasst, immer direkt. Man höre nur ihre Erkennungsmelodie „Dada Müll“, das tempomachende „Raureif“, den hypnotischen „Whistler“ oder das alles zum Einsturz bringende „Atommüll“. Ein Wahnsinn auf 10 Saiten, Blech und etwas Trommelfell!"

Joe Whirlypop/Glitterhouse [Dez. 2016]: "...die Burschen waren technisch sehr gut, was dann oft in ziemliche Gniedeleien ausuferte. Meine Assoziationen reichen von Ten Years After (Alvin Lee hat Gitarrist Eckardt Dietel deutlich beeinflusst) über Jimi Hendrix bis zu Frank Zappa."

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